Title: Diamantenbestattung
Author: RegioHelden
Published: 26. Februar 2020
Last modified: 9. September 2024

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# Was ist eine Diamantenbestattung?

Eine Diamantbestattung gehört nicht zu den **klassischen Bestattungsarten**. Aus
der Asche des Verstorbenen wird durch ein spezielles Verfahren ein **synthetischer
Diamant hergestellt**, der in seinen chemischen und physikalischen Eigenschaften
einem natürlich entstandenen Diamanten gleicht. Dieser **Erinnerungsdiamant **kann
später in einen Ring eingefasst oder als Diamantanhänger für eine Halskette gefertigt
werden. Auf diese Weise entsteht ein ganz **persönliches Unikat**, das die Erinnerung
an einen verstorbenen Menschen über Generationen aufrechterhalten kann.

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## Wie entsteht der Erinnerungsdiamant?

Für die Herstellung des Diamanten wird die **Asche des Verstorbenen** benötigt. 
Daher ist eine [Feuerbestattung](https://www.garvens-bestattungswesen.de/feuerbestattung/)
Voraussetzung, bei der der Verstorbene in einem Sarg verbrannt wird. Während der
Kremierung eines erwachsenen Menschen entstehen 2–3 Kilogramm Asche, von denen mindestens
500 Gramm für die Herstellung des Diamanten notwendig sind. Der in der Asche verbleibende
Kohlenstoff bildet die Grundlage für die Weiterverarbeitung. Er wird durch ein spezielles
Trennungsverfahren aus der Asche gelöst und anschließend in mehreren Schritten extrem
hohen Temperaturen und Druckverhältnissen ausgesetzt.

Dabei kommen Druckwerte von 50.000–60.000 Bar sowie Temperaturen von 1.500–1.700
Grad zum Einsatz, wodurch sich die Kohlenstoffverbindung zu verflüssigen beginnt.
Diese Bedingungen entsprechen den Wachstumsverhältnissen, die Diamanten im Erdinneren
entstehen lassen. Durch diese künstlich erzeugten Bedingungen verändert sich die
atomare Kohlenstoffstruktur. Es entsteht eine Kristallzelle, die mehrere Monate 
wachsen muss, abhängig von der gewünschten Größe des Diamanten. Dabei bildet sich
auch die charakteristische bläuliche Färbung des Kristalls, der anschließend geschliffen
oder als polierter Rohdiamant übergeben wird.

Wird die gesamte Kremationsasche verwendet, sind bis zu vier Familiendiamanten in
kleinerer Ausführung möglich. So können mehrere Hinterbliebene auf diese besondere
Weise des Verstorbenen gedenken.

Diamanten sind für die Ewigkeit: Kontaktieren Sie uns zur Diamantbestattung.

 [0511 - 393 939](https://www.garvens-bestattungswesen.de/diamantenbestattung/+49511393939?output_format=md)

## Für die Diamantbestattung ins Ausland?

Da die Beisetzung in einem Sarg oder einer Urne in allen Bundesländern gesetzlich
vorgeschrieben ist und Friedhofs- oder Bestattungszwang besteht, ist eine **Diamantbestattung
in Deutschland nicht möglich**. Aus humanitären Gründen ist auch das Separieren 
der Totenasche nicht erlaubt. Die Asche des Verstorbenen darf nach deutschem Recht
nicht aufgeteilt werden, da dies als Störung der Totenruhe angesehen und strafrechtlich
verfolgt werden würde. Deshalb kann eine Diamantbestattung neben anderen Bestattungsarten
zwar **von einem deutschen Bestatter angeboten werden**, die **Verarbeitung **der
Asche zu einem Diamanten sowie die Beisetzung der restlichen Asche **muss jedoch
im Ausland erfolgen**.

In den Niederlanden, Tschechien, den USA oder der Schweiz gehört die Diamantbestattung
zum standardmäßigen Portfolio der Bestattungsunternehmen. Für die nicht verwendete
Asche sind auch in diesen Ländern alternative Bestattungsarten wie See- oder [Baumbestattungen](https://www.garvens-bestattungswesen.de/baumbestattung/)
möglich. Zusätzlich erlaubt beispielsweise die Schweiz das Verstreuen der Totenasche.
Da es hier auch keinen Bestattungszwang gibt, kann die Asche von Hinterbliebenen
auch in der Wohnung aufbewahrt werden.

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## Eine Diamantbestattung planen

Die in der **Schweiz ansässige Firma Algordanza**, ist das bekannteste Unternehmen,
das eine Diamantbestattung anbietet. Im Trauerfall stehen wir von Garvens Bestattungswesen GmbH
Ihnen in Hannover oder Lehrte hilfreich zur Seite, um den Kontakt zu Algordanza 
anzubahnen. Für diese besondere Form unter den Bestattungsarten erfolgt zuerst eine
Feuerbestattung. Anschließend wird die Asche in die Schweiz überführt. Wenn keine
Beisetzung gewünscht wird, verwendet Algordanza die gesamte Asche zur Diamantherstellung.
Bei einer Teilentnahme wird ein Teil der Totenasche für den Aschediamanten verwendet,
während die Restasche in der Schweiz oder einem Land mit entsprechender Gesetzgebung
beigesetzt werden kann.

Wer schon zu Lebzeiten eine Diamantbestattung verfügen möchte, kann mit einer Willenserklärung
gegenüber der Firma Algordanza vertraglich festlegen, dass die Asche nach dem Ableben
in die Schweiz überführt und dort in einen Erinnerungsdiamanten umgewandelt werden
soll. Die Zahlung erfolgt in Raten oder einem Betrag, sodass auf die Hinterbliebenen
im Trauerfall keine finanziellen Belastungen zukommen. Das Geld wird bis zum Ableben
auf einem Treuhandkonto verwaltet, dessen Zinsbeträge zur Bezahlung der Raten verwendet
werden können. Konkrete Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Firma Algordanza
oder wenden Sie sich direkt an uns von Garvens Bestattungswesen GmbH. Als Ihr Bestatter
in Hannover und Lehrte helfen wir gerne weiter.